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„Gut geplant ist halb gelernt“
Der Studienhaus-Wochenplan
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Ein guter Wochenplan liefert ein Muster, mit dessen Hilfe sich die Aufgaben der Woche gut plakatieren lassen. Er ermöglicht schnell eine gute Übersicht und eine präzise und aktuelle Standortbestimmung.
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Der Studienhaus-Wochenplan hängt als großes Plakat im Arbeitszimmer und wird mit Klebezetteln, auch Post-its genannt, geführt. Die Schülerin/ Der Schüler teilt die Aufgaben in kleinstmögliche Arbeitsportionen ein. Für diese Einheiten findet man jeweils eine Überschrift, die auf bunte Haftnotizzettel geschrieben wird. Leichtere Aufgaben werden dabei etwa auf gelbe Zettel geschrieben, schwerere Aufgaben auf rote Zettel.
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Dann sucht man sich für die jeweilige Aufgabenportion taggenau ein Zeitfenster aus, zu dem diese Aufgabe bearbeitet werden soll. Dorthin klebt man dann auf dem Studienhaus-Wochenplan die entsprechende Haftnotiz. Wird eine Aufgabe erst in der kommenden Woche fällig, wird diese Einheit auf einen grünen Zettel für die Aufgaben der nächsten Woche notiert.
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Mit den entsprechenden Aaufgabenregeln, etwa zur Reihenfolge von Hausaufgaben, zu Pausenregelungen und zum Zeitmanagement werden dann die Aufgaben des Tages bearbeitet. Konnte eine Aufgabe zum geplanten Zeitfenster nicht erledigt werden, muss dafür ein neues Zeitfenster gefunden werden. Wurde die Aufgabe erfolgreich erledigt, wird dazu dann auch noch der Arbeitsprozess bewertet, indem der Klebezettel unten in die Kategorie „Mit Mühe erledigt!“ oder in die Kategorie „Dies hat gut geklappt!“ eingeordnet wird. Dies schafft eine wichtige Beziehung zu diesem Arbeitsprozess und liefert eine Plausibilität dazu. Diese Zeile wird wöchentlich geleert.
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Mit dem Studienhaus-Wochenplan hat die Schülerin/ der Schüler immer den Überblick über die Aufgaben des Tages. Man kann immer sehen, was bereits getan wurde und welche Aufgaben noch warten. 
 

Konrad Scheib
Studienhaus Landau, Institut für Intelligentes Lernen