06341 / 9690845 info@studienhauslandau.de

„Ein gutes Zeugnis ist eine Lernstandskontrolle!“

 

Oft sprechen wir im schulischen Kontext von guten und von schlechten Zeugnissen und von guten und schlechten Noten. Bei gewissenhaften Lehrpersonen sind Noten aber echte, mit Plausibilität versehene, Lernstandskontrollen. Mit dieser Perspektive gibt es keine guten oder schlechten Zeugnisse. Was es gibt, sind gute oder schlechte Leistungen!

Aus diesem Grund kann eine „schlechte“ Note durch eine gute Leistung entstanden sein, dann nämlich, wenn sich ein Schüler richtig viel Mühe gegeben hatte. Dann hat er Lob verdient! Deswegen ist es so wichtig, dass wir weniger leistungsorientiert und mehr prozessorientiert unseren Kindern helfen, sich mit sich selbst zu vergleichen und den Ursachen auf den Grund zu gehen.

Warum hat es nicht gereicht?
Wie ist meine Note zustande gekommen?
Habe ich mir Mühe gegeben, oder war ich faul?
Hatte ich bei den Prüfungen Pech, obwohl ich gut vorbereitet war?
Oder war ich schlecht vorbereitet und hatte bei der Prüfung Glück?

Das Lernziel der Schülerjahre muss zuerst immer der Mensch sein, nicht die Note! Wer sich auf den Weg macht, die Frage nach dem „Warum“ zu beantworten, beschäftigt sich mit seinen Fähigkeiten. Dies ist ein gutes Lernziel! Nach einem Lernziel richten sich auch die Lernmethoden! LernErlebnisKurse z. B. helfen, unseren Kindern dabei, sich selbst, in einem geschützten Rahmen und mit professioneller Begleitung, besser kennen zu lernen und die eigene „Lernmelodie“ auszubauen und zu entwickeln. So bekommt jede Note ihren Sinn.

 

Wichtige Fragestellungen zur Begleitung von Lernprozessen auf der Metaebene sind:
– Wie ist es zu einem Ergebnis gekommen?

– WARUM war eine Leistung erfolgreich oder nicht?
War eine Übung leicht oder schwer und WARUM?
WARUM hat sich der Lernende angestrengt oder war unmotiviert?
An welchem Standort befindet sich der Lernende?
Gibt es individuelle Lernziele? WARUM nicht und wenn ja, welche?

 

Konkret kann ein Rückmeldebogen zu Lernprozessen für eine Schülerin/ einen Schüler z. B. folgende Bausteine enthalten. Es macht Sinn einen solchen Bogen in regelmäßigen Abständen zusammen mit der Schülerin/ dem Schüler auszufüllen und zu sammeln, um auch eine Entwicklung zu plakatieren.

 

Lernprozess 2