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Der Begriff ResonanzPädagogik setzt sich aus den Wörtern Resonanz und pädagogik zusammen. Der Begriff Resonanz wird im Studienhaus dabei aber nicht nur als lat. Resonanzia „Widerhall, Widerschall, Echo“, oder als Verbalsubstantiv zu resonare, lat. „re“ und „sonare“, zurück(er)tönen, benutzt, sondern im Sinne der
Resonanztheorie von Hartmut Rosa. Das Buch, welches diese moderne soziologische Theorie begründet, nennt sich „Resonanz Eine Soziologie der Weltbeziehung“. Die Deutung von „Resonanz“ im Sinne der
Resonanztheorie ist mit dem Begriff „Antworten“ oder „in Kontakt treten mit“ zu verstehen. Der Begriff
Pädagogik ist, aus dem griechischen paidagogos, im umfassenden Sinne einer Wissenschaft zur „Begleitung von Menschen“ zu verstehen. Es handelt sich also um eine begleitete, sinnhafte Anleitung für Menschen, die sich, im Sinne der Resonanztheorie, auf dem Weg zu einem guten Leben befinden sollen.

Es handelt sich beim Begriff der ResonanzPädagogik nicht um einen Begriff der von den Verkehrskreisen
einfach als Sachhinweis auf eine pädagogische Methode verstanden wird, die auf Resonanz beruht! Resonanzpädagogik ist also kein beschreibender Begriff mit Bezug auf musikalische, physikalische Schwingungen oder gar nur ein beziehungsdidaktisches Verhältnis von Lehrperson und Schüler:in, sondern hat durch den Bezug zur Resonanztheorie von Hartmut Rosa eine andere Bedeutung. Es meint eine Idee, ja eine Philosophie, zur Erreichung von Glück und einem guten Leben, in einer Zeit von Überfluss und
Orientierungslosigkeit.

ResonanzPädagogik fördert die Kommunikation jedes Einzelnen zur Welt, unterstützt also eine Anverwandlung der Welt, eine individuelle Weltbeziehung.

ResonanzPädagogik ist aus dem gesagten also eine spezielle Form der Pädagogik, eine Klassifizierung für eine neue wissenschaftliche Einordnung und ist für die Darbietung der Modalitäten und Vorgehensweisen zur
Gewinnung von Glück und einem guten Leben in der heutigen Zeit repräsentativ.